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Sand- und Kieswerke

 

Sand und Kies sind unverzichtbare mineralische Rohstoffe, ohne die der hohe Lebensstandard in den Industrienationen nicht möglich wäre. Die Einsatzmöglichkeiten von Sand und Kies sind vielfältig, überwiegend jedoch braucht die Bauwirtschaft diese fundamental wichtigen Rohstoffe: als Zuschlag für Beton, zur Herstellung von Asphalt und als Tragschichten, als Schüttmaterial im Erdbau usw. Im Garten- und Landschaftsbau wird Kies auch für gestalterische Zwecke benötigt; Splitt kommt für die Herstellung von Pflasterflächen u.a. zum Einsatz. Sand und Kies zur Herstellung von Maurermörtel und Estrich lässt sich geschichtlich weit zurückverfolgen.

Kies eignet sich als Filterschicht für Drainagen in feuchtem Untergrund. Zudem werden Mittel- und Grobkiese infolge ihrer dafür gut geeigneten Porengröße als Rollierung (kapillarbrechende Schicht) unterhalb von Gründungssohlen eingesetzt, um ein Aufsteigen von Bodenfeuchtigkeit zu verhindern. Da reiner Kies keine Pflanzennährstoffe enthält und Oberflächenwasser rasch versickern lässt, wird er nur spärlich von Vegetation bewachsen (z. B. Magerrasen).

Die Förderung der Baustoffe Sand und Kies erfolgt in Kiestagebauen oder Kiesgruben. Die dort gewonnenen, meist inhomogenen Gemische aus verschiedenen Korngrößen werden in Aufbereitungsanlagen gewaschen und getrennt. Für Anwendungen im Bauwesen und im Winterdienst werden kantige Mineralstoffe wie Splitt mittels Brechern auch aus Kies hergestellt.

Unsere Sande, Kiese und Splitte unterliegen der Fremdüberwachung durch den Bayer. Baustoffüberwachungs- und Zertifizierungsverein e.V., um den hohen Qualitätsanforderungen gerecht zu werden.

In den Landkreisen Freising und Erding betreibt die Fa. Kronthaler drei Kieswerke. Sie ist auch am Kieswerk Hallbergmoos der Fa. KFE Kieswerke Freising-Erding GmbH & Co. KG beteiligt.

Schon 1895 wurde in Zolling mit dem Abbau von Sand und Kies im landwirtschaftlichen Nebenbetrieb begonnen.

Im Jahr 1947, kurz nach dem 2. Weltkrieg, wurde das Werk Zolling (nördlich von Freising) aufgebaut und bereits 1948 in Betrieb genommen. Hier wird ein tertiäres Kiesvorkommen abgebaut und quarzhaltige Sande und Kiese gewonnen bzw. aufbereitet.

In den folgenden Jahrzehnten kamen dann noch die Werke Pulling bei Freising (1954) und Erding (1963) dazu. Hier handelt es sich um Moräne-Kieslagerstätten.

Werk Zolling

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Werk Pulling

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Werk Erding

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KFE Hallbergmoos

Kieswerk Hallbergmoos KFE-Hallbergmoos